Was ist Shiatsu?
Berührung der Lebensenergie
Shiatsu ist achtsame und wirkungsvolle Berührung der Lebensenergie.
Die Wurzeln von Shiatsu liegen in der Jahrtausende alten Kunst traditioneller chinesischer Massage. Diese wurde während der letzten Jahrhunderte in Japan weiterentwickelt und verfeinert. Shiatsu hat dort seine jetzige Ausprägung erhalten und sich als professionelle Gesundheitsvorsorge etabliert. Seit ca. 20 Jahren ist Shiatsu in der westlichen Welt bekannt und entwickelt sich hier weiter.
In langer Beobachtung aller Lebensvorgänge erlangte fernöstliche Lebensweisheit das Wissen um das Energiesystem des menschlichen Organismus. In uns zirkuliert Lebensenergie (Ki) in Leitbahnen (Meridianen) und versorgt die Organe und Funktionen von Körper, Seele und Geist. Doch dieser Fluss ist durch äußere und innere Einflüsse störbar. Durch Anregung der Selbstregulierung unseres Energiesystems kann Shiatsu die körperliche, seelische und geistige Gesundheit der Klienten aufrecht erhalten, wieder gewinnen und stabilisieren.
Dazu werden im Shiatsu die Meridiane durch verschiedene Druck-, Lehn- und Dehntechniken mittels Händen, Fingern, Ellbogen, etc. berührt. Diese achtsame, tief wirkende, offene und raumgebende Berührung ermöglicht eine Harmonisierung des Energieflusses. Blockaden und tiefe innere Ungleichgewichte werden gelöst und die Selbstheilungskräfte des Menschen aktiviert, heilsame Entspannung tritt ein.
Shiatsu im Westen verbindet in seinem Menschenbild und Gesundheitsverständnis fernöstliche und westliche Philosophie, Medizin und Lebenskunde. Ähnlich dem Ansatz der Salutogenese ist aus dieser Sicht Gesundheit weder die Abwesenheit von Symptomen noch uneingeschränktes Wohlergehen, sondern eine dynamische und stimmige Balance leiblich-seelisch-geistigen Befindens. Die Grundhaltung in der Shiatsu-Praxis ist geprägt von Absichtslosigkeit, Achtsamkeit und Respekt in der Begegnung von Shiatsu-PraktikerIn und KlientIn.
Weitere Informationen zum Ablauf einer Shiatsu-Behandlung finden Sie unter der Rubrik "Behandlungen" .




